quer durch südosteuropa


 

 

 

*Mein Plan war : Wenn ich es schaffe sechs Monate mit meinem damaligen Freund, auf engstem Raum von fünf qm auszukommen, dann kann ich mit dem auch nach Berlin ziehn. Gesagt, getan. Meinen Fluchtrucksack habe ich nicht gebraucht. Heute sind wir sieben Jahre zusammen. Leben aber des besseren Wetters wegen wieder im allerschönsten FREIburg *

Das war unsere Route - Klar war nur eins. Wir fahren los, einmal runter und dann mal sehen...


Für eine derartige Reise sind natürlich einige Vorbereitungen zu treffen. Als erstes solltest du wissen welche Gebiete deines Ziellandes du bereisen möchtest, um dann zu schauen welche Sorte von Auto, Bus, Wohnmobil, Camper etc. in Frage kommt. Manchmal empfiehlt sich ein Gefährt mit Allradantrieb. Bergige Regionen sind schwierig mit einem Wohnmobil zu befahren, aber wer Abenteuer sucht und zur Not selbst reparieren kann, dem sei dieser Spaß empfohlen. Wir, d. h. mein Freund und ich, haben uns kurzerhand über Autoscout24 ein altes Wohnmobil besorgt, da wir unbedingt gute Sitzgelegenheiten und eine Dusche an Bord haben wollten. Die Wahl fiel auf einen MB 100 mit einem Karmannaufbau. Für die Polster habe ich mir noch von der Oma neue Bezüge im Hippiestyle nähen lassen. Losgefahren sind wir dann in Bühl, bis nach Freiburg, dann Österreich und Italien um dann über Slowenien nach Kroatien, Montenegro und Albanien zu gelangen. Von da ging es weiter nach Griechenland. Die einzigste Grenze an der wir kontrolliert wurden. Vom griechischen Festland ging es dann in die Türkei und von dort über die Insel Chios wieder zurück um nach Mazedonien zu fahren. Über Serbien landeten wir dann in Ungarn und nach einem Stop in Tschechien  auch in Dresden im ausgeräumten WG Zimmer meiner lieben Südamerikafreundin. Nach zehn Tagen im leeren Zimmer passierten wir die Stadtgrenzen von Berlin. Das Großstadtleben konnte losgehen. Kreuzberg wir kommen