Wild, wilder, am wildesten - Gomera


warum nach la Gomera?

Diese wunderhübsche Insel vulkanischen Ursprungs verzaubert dich vom ersten mal an. Sie ist als Biosphärenreservat ausgezeichnet und hat ein über 600 km langes Wanderstreckennetz welches dich durch mehrere Vegetationszonen mit unterschiedlichem Mikroklima führt. Wenn du die Natur liebst, auf mystischen Wegen stundenlang laufen möchtest ohne jemandem zu begegnen, Nebelurwälder und Loorbeerwälder durchstreifen möchtest, hohe Berge nicht scheust, Badespass für dich zweitrangig ist, du Batik und selbsgemachten Schmuck magst und den weltbesten gegrillten Tunfisch suchst, dann bist du hier richtig. Den Tuna gibts im "Sebastian" in La Calera. Eine sehr ursprüngliche, schon  seit ewig bestehende Kneipe, die meistens nur 3-4 Tagesgerichte hat, die auf Schiefertafeln stehen. Früh da sein lohnt sich, denn spätestens eine halbe Stunde nach Öffnung ist alles voll und das leckerste Food schon ausverkauft. Ausserdem kannst du dann noch einen Tisch auf der überdachten Terrasse ergattern. Mein Programm auf Gomera lautet: Tagsüber den Kopf leer laufen und abends den Bauch voll essen. Kann ich nur empfehlen.

Einfach und individuell

Ruckzuck den Rucksack auf und los. Spontan nach La Gomera geht immer. Flüge kosten circa 250 Euro, sind aber auch für um die 100 Euro zu haben, wenn du früh genug dran bist. Viele Billigflieger steuern das wilde Paradies an. Aber es gibt keine Direktflüge nach Gomera! Du landest auf Teneriffa und dort nimmst du die Fähre nach San Sebastian auf Gomera. Auf der Insel bewegst du dich mit dem Bus, nimmst dir ein Mietauto oder du trampst. Geht vor allem im Valle Gran Rey sehr gut. Dort wird niemand am Strassenrand stehengelassen, da die Busverbindung für manche Wandertouren ungünstig bis nicht machbar sind. Die Insel ist für allein reisende Frauen supersicher. Über Airbnb findest du tolle Unterkünfte. Ich empfehle dir die Casita Blanca in der Calera im Valle. Traumhaft schön dort mit einer super Dachterasse zum Chillen nach dem Wandern. Wanderwege gehen quasie am Haus los. Viele davon sind gut beschildert. Kondition solltest du mitbringen. Die An- und Aufstiege sind in jeder Hinsicht atemberaubend. Sprachlich kommst du mit deutsch und spanisch auf der ganzen Insel gut voran.


bleib doch hippie!

Einmal mehr fasziniert dieses Inselchen trotz unwegsamer Wege, schier unüberwindbarer Berge, oder grade deshalb, noch immer als Aussteigerdestination. Ideen vom autonomen Leben, das Anpflanzen von Permakulturen, Yoga oder Firedance am Strand - all das übt seit den Siebzigern eine besondere Anziehungskraft aus.



Playa del Ingles - der Strand für ohne Bikini


nix für faultiere - aufstieg vom valle gran rey


la calera -  treppen, weißwein und thunfisch deluxe